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40 Jahre SSV - hohe Ehrungen und Auszeichnungen für Magda Wagner, Otto Gerner und Hermann Sauer

Abschluss
Sieger der Ortsmeisterschaften 2007
Pünktlich zum Beginn des traditionellen Waldfestes vom 4. bis 5. August vertrieb  Petrus die grauen Regenwolken und ließ die Sonne wieder lachen.
Bei herrlichen Sommerwetter feierte der Sportschützenverein Dielheim seinen 40. Geburtstag. Erste musikalische Glanzpunkte setzten die Jagdhornbläser  des Hegering 3 Wiesloch unter der Leitung von Willi Marco und ihrem Obmann Michael Ott.
Die Auftritte der Jagdhornbläser fanden mit der finanziellen Unterstützung unseres Gründungs – und Ehrenmitgliedes Edgar Hohmann statt.
Alles was bei den Sportschützen Rang und Namen hat, war beim Ehrungsabend in Dielheim vertreten. Unter den Gästen befanden sich auch Altbürgermeister Bruno Gärtner mit Gattin und sein Nachfolger Hans-Dieter Weis ebenfalls mit Gattin.
Manfred Sauer begrüßte alle Gäste auf das herzlichste und fand, es ist an der Zeit, Dank an jene zu sagen, die damals den Schritt zur Vereinsgründung gewagt haben. Von den damals 31 Männern sind heute noch acht in den Reihen der Dielheimer Schützen zu finden, die der Oberschützenmeister namentlich begrüßte. Allen voran den Initiator und Mann der ersten Stunde Otto Gerner.
Den Reigen der Grußworte eröffnete Kreisschützenmeister Volker Bender. Dieser übermittelte dem Jubelverein die Grüße und Glückwünsche des Sportschützenkreises 6 Wiesloch.Weitere Grußworte und Glückwünsche kamen von Vereinssprecher Jürgen Ritz.
Tobias Jungbluth, Leiter der Volksbank-Zweigstelle in Dielheim überreichte an diesem Abend einen Scheck für die Jugendarbeit des Vereins.
Weitere Musikstücke durch die Jagdhornbläser leiteten auf die Festrede von Bürgermeister Hans-Dieter Weis über. Dieser blendete auf einen Zeitungsaufruf von Otto Gerner vor 40 Jahren zurück, auf dem sich im Februar 1967 „31“ Gründungsmitglieder einfanden, um den Sportschützenverein Dielheim aus der Taufe zu heben.
Gleich bei der Gründungsversammlung wurde Otto Gerner  zum Oberschützenmeister gewählt. Nach 20 Jahren vorbildlicher Vereinsführung gab es 1987 eine einschneidende personelle Veränderung. Otto Gerner gab sein Amt in jüngere Hände weiter und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.                                                       
1993 wählte die Versammlung Manfred Sauer zu ihrem Oberschützenmeister. Bürgermeister Weis: „Lieber Manfred, inzwischen hast du schon fast 15 Jahre als erster Vorsitzender hinter dir, in denen du den Verein mit viel Herz und Verstand leitest.“  
Und weil es bei einer Geburtstagsfeier Brauch ist, auch ein Geschenk mitzubringen, überreichte Bürgermeister Weis den Brüdern Manfred und Dietmar Sauer einen Scheck für die Vereinsarbeit. Nach weiteren musikalischen Darbietungen durch die Jagdhornbläser standen vereinseigene Ehrungen auf dem Programm.
Manfred Sauer ehrte zunächst einen Mann, dem der Sportschützenverein Dielheim sehr viel zu verdanken hat, nämlich den Architekten Trudpert Schlund. Sauer: „Durch Trudpert Schlunds  ehrenamtliche planerische Aufgaben hat der Verein sehr viel Geld sparen können“.  Dann stand ein Mann im Blickpunkt der Öffentlichkeit, der sich um den Sportschützenverein Dielheim ebenfalls sehr verdient gemacht hat: Hermann Sauer. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, all seine Verdienste um den Verein hier im Einzelnen aufzuzählen. Die Festgäste im Zelt erlebten bewegende Momente, als Hermann Sauer von seinen Sportkameraden aus dem Rollstuhl auf die Bühne getragen wurde und von Oberschützenmeister Manfred Sauer unter stehendem und lang anhaltendem Beifall zum Ehrenschützenmeister ernannt wurde. Für die Ehefrauen von Trudpert Schlund und Hermann Sauer gab es bunte Blumensträuße. Als Bürgermeister Hans-Dieter Weis mit Amtskette die Bühne betrat wussten die Festgäste, dass nun besondere Ehrungen anstanden. Und so war es auch. Einleitend sagte der Bürgermeister, dass ein Verein nur dann erfolgreich bestehen kann, wenn er in seinen Reihen Menschen hat, die sich in uneigennütziger Weise für seine Belange einsetzen. Weis: „Das sind aktive Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten verantwortlich und verlässlich Vielfalt in unser gesellschaftliches Leben bringen.“ Zu diesen Menschen zählte der Bürgermeister aus den Reihen des Sportschützenvereins dessen Mitglieder Magda Wagner und Otto Gerner. Hans-Dieter Weis begann den Ehrungsreigen mit Magda Wagner, welcher er als besondere Auszeichnung die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreichte. Genau 20 Jahre ist es her, als Magda Wagner beim Sportschützenverein Dielheim das Schriftführer-Amt übernommen hat. „Sie haben ihre Sache für den Schützenverein sehr gut gemacht. Im Namen ihrer Vereinskameraden und auch für die Gemeinde sage ich Ihnen dafür ein herzliches Dankeschön“, so der Bürgermeister bei der Überreichung der Landesehrennadel und der Urkunde, die von den Festgästen mit lang anhaltendem Beifall unterstrichen wurde. Die Laudatio auf Otto Gerner nahm einen längeren Zeitraum in Anspruch. Kein Wunder bei den vielen Verdiensten und Ehrenämter, die dieser verdiente Bürger von frühester Jugend an für seine Heimatgemeinde übernommen hat. Vom Land Baden-Württemberg wurde Otto Gerners außergewöhnliches Engagement bereits 1985 mit der Verleihung der Landesehrennadel honoriert. Jetzt wurde das jahrzehntelange Schaffen dieses verdienten Bürgers um seine Heimatgemeinde auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates mit der bronzenen Bürgermedaille der Gemeinde Dielheim  gewürdigt. „Für besondere Verdienste um die Belange unserer Gemeinde und ihrer Bürger“ – so lautete der Text der Urkunde, den der Bürgermeister unter dem Beifall der Festgäste vorlas. Otto Gerners Gattin Ella bekam auch einen hübschen Blumenstrauß überreicht.
Damit war der Ehrungsreigen aber noch lange nicht zu Ende, denn nun standen die „Männer der ersten Stunde“ im Mittelpunkt des Geschehens.
Oberschützenmeister Manfred Sauer rief die noch dem Verein angehörenden Gründungsmitglieder Otto Gerner, Alfred Hartmann, Josef Hofstetter, Edgar Hohmann, Dieter Körner, Leopold Saller, Karl-Heinz Schmitt und Peter Schmitt zu sich auf die Bühne und ehrte die anwesenden mit Urkunden sowie Krawatten mit den dazu gehörenden Krawattennadeln.
Im Anschluss an den offiziellen Teil spielte Nico Neuhold mit seinem Keyboard zur Unterhaltung auf. Dazu ließ man sich die von Heinrich Martin knusprig zubereiteten Schweinshaxen schmecken und erlebte im Zelt des Sportschützenvereins Dielheim in einer lauen Sommernacht einige nette Stunden.
Höhepunkt am darauf folgenden Sonntagmorgen  war die Hubertusmesse, zelebriert von Pfarrer Heribert Leider, geopfert den verstorbenen Vereinsmitgliedern und feierlich mitgestaltet von den Jagdhornbläsern des Hegering 3 Wiesloch.
Den spontanen Beifall der Gläubigen hatten sich die Jagdhornbläser samt dem Geistlichen Heribert Leider redlich verdient. Hungrig strömten die Gäste nach  der Hubertusmesse in das Festzelt. Das Mittagessen, frisch zubereitet von Dieter Kletti und seiner Mannschaft war wie immer sehr lecker und leider nach einer Stunde restlos alle.
Aber auch der frischgebackene, verführerisch aussehende Kuchen von unseren reichhaltigen Kuchenbuffet brachte viele in Versuchung und fand reißenden Absatz.
Während die Einen es sich bei herrlichen Sommerwetter im Festzelt bei Kaffe und Kuchen gemütlich machten, kämpften am Schießstand 26 Mannschaften, davon fünf Frauen – und 21 Männermannschaften sowie 100 Einzelschützen um den Sieg.
Am traditionellen Jägerschießen haben die Waidmänner 27 mal ihr Glück versucht.
Am Abend, zur Siegerehrung war das Festzelt wieder voll besetzt und jeder erwartete mit großer Spannung die Ergebnisse der Schießwettbewerbe.
Sieger der Damenmannschaften wurde die „Konkordia Damen I“  mit den Schützinnen Conny Schneider, Jutta Schirmer und Ria Rausch mit stolzen 207 Ringen.
Den zweiten Platz schaffte die Mannschaft  „Sängerrunde III“  mit den  Schützinnen Heike Bachthaler, Jacqueline Bachthaler und Brigitte Hanusch mit 196 Ringen, dicht gefolgt auf Platz drei mit 195 Ringen von der  Mannschaft „DamensängerrundeIV“  mit den Schützinnen Brigitte Hanusch, Heike Bachthaler und Bianca Rausch.
Bei den Männermannschaften gab es folgende Ergebnisse:
Den ersten Platz mit 270 Ringen belegte die Mannschaft  „Sängerrunde V“ mit den Schützen Rainer Wagner, Matthias Grimm und Heike Bachthaler.
Auf Platz zwei kam mit den Schützen Thorsten Laier, Harald Huber und Michael Klaus die Mannschaft „Volksbank II“ mit  267 Ringen.Platz drei erreichte mit 217 Ringen die Mannschaft „MGV Konkordia III“ mit den Schützen Michael Schneider, Günther von Ameln und Werner Schirmer.
Aber auch die Einzelschützen hatten fleißig trainiert und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Tagesbester und somit Sieger der Einzelwertung, wurde Matthias Grimm mit 78 Ringen. Rainer Wagner qualifizierte sich mit 77 Ringen auf Platz zwei, den dritten Platz belegte mit 75 Ringen Manfred Wernhard, Platz vier schaffte mit 74 Ringen Willi Stadter und Platz fünf des Wettbewerbes erreichte mit 73 von insgesamt 80 Ringen Steffan Weidner.
Da unser Verein in diesem Jahr 40 Jahre alt wurde, haben wir auch den 40. Platz mit einem Preis belegt. Ein Karton Sekt ging unter großen Beifall an Rolf Menges.
Beim Schießen der Jäger erreichte Friedbert Jünger Platz eins. Er war mit 30 Ringen Sieger und Gewinner der Wanderplakette 2007. Den zweiten Platz erreichte mit 28  Ringen Otto Braun. Platz drei belegte mit 27 von 30 Ringen Peter Kölbl.
Herzliche Glückwünsche an alle Gewinner der Schießwettbewerbe.
Von den acht noch dem Verein angehörenden Gründungsmitgliedern wurde eine Jubiläumsscheibe, gestiftet von unserem EOSM Otto Gerner herausgeschossen. Der erste Platz ging an Dieter Körner. Auch ihm gratulieren wir dazu recht herzlich.
Nach der Siegerehrung klang unser Waldfest bei immer noch sommerlichen Temperaturen langsam aus. Es war ein schönes Jubiläumsfest. Das alles haben wir aber auch den vielen
fleißigen Helfern im Hintergrund zu verdanken. An alle ein dickes Lob und ein großes Dankeschön. Auch geht unser Dank an alle diejenigen, die unseren Verein mit ihren Geld -  und Sachspenden wieder reichlich unterstützt haben. Vielen Dank.OSM Manfred Sauer bedankte sich zum Abschied bei allen Teilnehmern und bei allen, die zum Waldfest unsere Gäste waren und wünschte noch ein paar angenehme Stunden in unserem Festzelt.

 

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